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Die e-ID ist ein weiterer Schritt in die weltweite Digitalisierung, welche all unsere Daten milliardenfach ins Silicon-Valley spediert. Jedoch, langsam merken wir: Das Leben, die Natur, wir selbst - alles ist analog.

«Was hat sich in einem Jahr in Sachen eID getan?»

Folgende Links aus meinem wöchentlichen Newsletter über ein Jahr hinweg enthalten News zur eID - deutschsprachig:

Netzwoche: Alternative zu E-ID-basierter Lösung: Piratenpartei präsentiert Konzept zur datensparsamen Altersprüfung
Dies könne über ein Meta-Tag geschehen, welches die Einschränkung angebe.

Inside-IT: Regulierter digitaler Franken gewinnt an Fahrt
Der Roundtable unterstrich jedoch: Stablecoins seien kein Ersatz für bestehende Instrumente wie CBDC oder tokenisierte Einlagen, sondern eine ergänzende Lösung.
[Reguliert bedeutet: Programmiert.]

Inside IT: Bundesrat will digitale Fahrzeugzulassung
Der Bundesrat will die Zulassung von Motorfahrzeugen digitalisieren und vereinfachen. Wie er mitteilt, soll das nationale Recht an EU-Recht angepasst werden

Netzpolitik: Digitaler Euro: Wie anonymes Bezahlen möglich wäre
Anonymität heißt in diesem Kontext: nicht verknüpfbar. Voreinander sind Zahler und Bezahlte zwar nicht anonym, allerdings sollten Dritte den Zahlvorgang nicht nachverfolgen können.

IT-Magazine: Twint will sich für Stablecoins und E-ID öffnen
In Zukunft soll die Twint-Infrastruktur auch Anbietern und Nutzern von digitalen Währungen und Identitätslösungen wie der E-ID zur Verfügung stehen. Twint lanciert jetzt einen Dialog zu den geplanten Erweiterungen.

Forderung nach digitalem Fahrausweis
Im Nationalrat wurde eine Motion zur Digitalisierung der Fahrausweise eingereicht. Die Kantone Schwyz und Zürich verkündeten die Einführung des elektronischen Lernfahrausweises.

Bundesrat will Facebook, Google & Co. regulieren
Der Bundesrat will Betreiber von grossen Onlineplattformen und Suchmaschinen gesetzlich verpflichten, die Rechte der Nutzenden zu achten. Schon jetzt gibt es Kritik an dem Gesetz.

Bundesrat will digitale Führerausweise vorantreiben
Die Pflicht zum Mitführen physischer Dokumente soll entsprechend aufgehoben werden. Die physische "Papierpflicht" sei ein veraltetes Konzept, heisst es in der schriftlichen Begründung der Motion.

EUDI-Wallet - Digitale Brieftasche geht in Testphase
Zum Start der Wallet im Januar sollen sich Bürger zunächst gegenüber der Verwaltung und Unternehmen digital ausweisen können. Erst später sollen dann weitere Nachweise wie Führerschein und Versicherungskarten hinzukommen.

Der konkrete Nutzen der E-ID und elektronischer Nachweise in der Schweiz
Der eigentliche Paradigmenwechsel ist wirklich strukturell und er passiert gerade jetzt weltweit, nicht nur in der Schweiz
[Der neue, etwas seltsame Begriff 'Vertrauensnetzwerk' ist eine direkte Übersetzung des englischen 'Trust' - was eine recht anderslautende Bedeutung hat.]

Nationalrat tritt bei digitalem Fahrausweis aufs Pedal
Die physische "Papierpflicht" sei ein veraltetes Konzept, heisst es in der schriftlichen Begründung der Motion. Kontrollen würden dadurch auch effizienter.

Plattformregulierung in der Schweiz
Unter dem Titel «Kinder schützen» wird ein breites Bündel an Regulierungsvorstellungen transportiert, das weit über den ursprünglichen Kern der Vorlage hinausgeht.
[Folge: Die eID wird für Asoziale Medien Pflicht]

Postfinance, UBS & Co. testen digitalen Franken
Ziel sei es, das heimische Ökosystem für digitales Geld weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes im Bereich digitaler Vermögenswerte zu stärken.

E-Rezept soll in der ganzen Schweiz eingeführt werden
Das Schweizer Gesundheitswesen soll... damit einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung machen.
[Mit welchem Ziel? Der Überwachung aller durch wenige?]

Nationalrat will E-ID als Jugendschutz vor Online-Pornografie prüfen
05.05.2026 - Zugleich betonte Baume-Schneider jedoch, dass die E-ID freiwillig bleiben müsse und deshalb nicht als einziges Instrument infrage komme.

Unternehmen sind noch kaum auf E-ID vorbereitet
01.05.2026 - Nur 6% der Unternehmen wollen eigene digitale Nachweise ausstellen. Weil aber viele KMU abwarten, würden sie einen "Aufholstress" riskieren.
[Darum den Aufholstress vorverlegen :)]

Zwei Drittel zahlen inzwischen mit Smartphone oder Smartwatch
06.05.2026 - Allerdings gibt es in der älteren Zielgruppe noch deutlichen Nachholbedarf.
[Bargeld ist bekanntlich Freiheit. Was bedeutet dann 'Nachholbedarf'?]

Von aufgemaltem Schnurrbart bis VPN: So umgehen britische Kinder die Altersbeschränkungen von Webseiten
06.05.2026 - ... indem sie sich einen falschen Schnurrbart oder andere Gesichtsbehaarung aufgemalt haben. Dadurch haben die Systeme sie als deutlich älter eingeschätzt
[Das Alter wird zum Thema oO]

Wer Kinder ausschließen will, muss Anonymität verbieten
12.05.2026 - Müssten Menschen zur Nutzung von VPN tatsächlich ihren Personalausweis vorlegen, ginge beispielsweise Whistleblowern oder Oppositionellen ein wichtiges Werkzeug verloren, ihre Anonymität zu gewährleisten.

Die Woche, in der die Anonymität im Netz noch mehr ins Wanken geriet
22.05.2026 - Aktuell nutzen in Australien – wie auch in Großbritannien, wo ebenfalls ein Social-Media-Verbot für Jugendliche gilt – viele Heranwachsende Dienste für virtuelle private Netzwerke (VPN), um die Alterssperren zu umgehen.

Volksinitiative will Verfassungsartikel für digitale Sicherheit
03.06.2026 - Der Initiativtext sieht vor, dass unter anderem Personendaten besser geschützt und deren digitale Integrität gewährleistet werden soll.

Deutschlands digitale Brieftasche kommt halbfertig
10.06.2026 - Basisdaten wie Name, Geburtsdatum und Adresse sollen verfügbar sein, ebenso einfache Nachweise. Qualifizierte elektronische Signaturen, Pseudonyme und Zahlungsfunktionen werden hingegen fehlen.

Digitalstudie: Junge Nutzer wollen weniger online sein
16.06.2026 - Während zeitintensive Angebote wie soziale Netzwerke oder Messenger bei einem Teil der Nutzer an Attraktivität verlieren, bleiben digitale Dienste mit praktischem Nutzen fest im Alltag verankert.

Einführung der E-ID verzögert sich
01.07.2026 - Grund sind zusätzliche Sicherheitsanforderungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Die Vertrauensinfrastruktur soll dennoch bereits ab dem ersten Halbjahr 2027 in Betrieb gehen.
['Trust' wird etwas unglücklich in 'Vertrauen' übersetzt.]